Eine branchenübergreifende Zusammenarbeit will die Vorteile der Kombination von Beton und Holz in Gebäuden der Zukunft optimal nutzen.

Im neuen Hybridelement sollen die unterschiedlichen technischen Eigenschaften von Holz und Beton zusammenwirken, um sich gegenseitig in Bauwerken optimal zu ergänzen. Foto: Heidelberg Materials Precast Contiga

Der schwedische Betonhersteller Heidelberg Materials Precast Contiga und Metsä Wood, der finnische Hersteller von Holzwerkstoffen, haben sich das Ziel gesetzt, ein Hybridelement mit geringem CO2-Fußabdruck zu entwickeln, das sowohl aus Beton als auch aus Holz als Baustoff besteht. Das Ergebnis ist ein neuartiges Bauteil mit hoher Festigkeit, Dauerhaftigkeit und geringerem Gewicht, das laut Metsä Wood eine um schätzungsweise 70 Prozent geringere Klimabelastung verursacht.

Das hybride Bauteil ist ein Sandwichelement, das sich besonders für Fassaden mit hoher Witterungs- und Windbeständigkeit anbietet, heißt es. Es besteht aus Kerto LVL Q-Panel von Metsä Wood als tragende Kernplatte und einer Außenplatte aus CO2-optimiertem Beton von Heidelberg Materials. Ein Prototyp des Hybridelements wurde bereits entwickelt und kleinere Hybridelemente testweise hergestellt, um die Fertigungstechnologie zu prüfen. Im nächsten Schritt wird im Laufe des Jahres ein realistisches Versuchsgebäude gebaut, um verschiedene Konstruktionen zu bewerten und zu sehen, wie das hybride Bauteil auf Feuchtigkeit und andere Einflüsse reagiert. Das Produkt soll laut Metsä innerhalb weniger Jahre auf dem schwedischen Markt erhältlich sein. (cst)

Metsä Wood 

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