„Codex Silenda“ nennt der Amerikaner Brady Whitney sein hölzernes Spielzeug, das auf jeder der fünf Seiten ein kniffliges, mechanisches Rätsel bietet.
Besonders handlich ist das Holzbuch zwar nicht, dafür verspricht es jede Menge Herausforderungen. Foto: Brady Whitney
Herkömmliche Rätselspiele seien entweder zu einfach oder viel zu teuer, meint der Designer und versucht, mit seiner Abschlussarbeit an der Iowa State University dagegen Abhilfe zu schaffen. Das von ihm entwickelte Rätselbuch „Codex Silenda“ fordert den Spieler auf jeder Seite mit einem neuen, mechanischen Puzzle. Der Clou: Umgeblättert werden darf erst, wenn das jeweilige Rätsel gelöst ist.
 
„Etwa zweieinhalb Zentimeter sind die einzelnen Seiten dick, in ihrem Inneren versteckt befinden sich die Mechanismen der verschiedenen Rätsel“, berichtet „wired.de“ online. Das gesamte Buch besteht aus über 100 hölzernen Teilen, die mit einem Lasercutter aus Birken- und Ahornhölzern zurechtgeschnitten werden, heißt es weiter.
 
Neben den Knobelaufgaben wird auf jeder Seite auch eine Geschichte erzählt. „Der junge Francesco wünscht sich darin nichts sehnlicher, als bei Leonardo DaVinci in die Lehre zu gehen“, schreibt „wired.de“. Löst er den „Codex Silenda“, erweise er sich nicht nur als würdig, sondern entkomme auch einer Falle. Ein Gesamtkonzept, das aufzugehen scheint: Auf Kickstarter hat „Codex Silenda“ mit rund 208.000 US-Dollar das gesetzte Finanzierungsziel nahezu um das Siebenfache übertroffen.
 
 
 
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