Eine nachhaltige und faire Alternative zur industriellen Massenfertigung wollen drei junge Designer aus dem deutschen Wuppertal mit ihren aus Holz gefertigten Kleidungsstücken bieten.
Noch bis 19. August läuft eine Crowdfunding-Campagne auf Kickstarter, bei der das Projekt unterstützt werden kann. Foto: wijld
Auf den ersten Blick wirken die „WoodShirts“ eigentlich wie ganz normale T-Shirts – doch die Überraschungen stecken im Detail. Nicht nur, dass der Stoff komplett aus Holz besteht, er sei außerdem besonders geschmeidig und weich, so das Start-Up „wijld“ auf seiner Homepage.
 
Um den Stoff zu erzeugen, werde Holz in Schnipselform in Wasser eingeweicht, um den Zellstoff zu lösen, informiert das Unternehmen auf seiner Webseite. Anschließend werde dieser Zellstoffbrei mit Lösungsmittel und Wasser vermischt und unter Vakuum erhitzt, wobei dem Brei sämtliches Wasser entzogen wird. Nachdem sich die Zellulose gelöst hat, entsteht im nächsten Schritt eine Spinnlösung, die gesiebt und durch Spinndüsen gepresst wird. Im Spinnbad entstünden dann die Fasern, die zu Kleidung weiterverarbeitet werden können.
 
Der Stoff sei atmungsaktiv und temperaturausgleichend, Feuchtigkeit werde überaus schnell aufgenommen und direkt wieder an die Luft abgegeben: „So kühlen WoodShirts bei Wärme und wärmen bei Kälte“, heißt es weiter. Gerade für Allergiker sei der Stoff aus Holz ideal, denn er wirke dadurch antibakteriell.
 
Momentan läuft eine Crowdfunding-Kampagne zur Finanzierung des Projekts, dann sollen die Shirts per Online-Shop, in dem Kunden sich ihr eigenes „WoodShirt“ gestalten können, erhältlich sein.
 
 
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